Brasilien, Kolumbien, Mexiko: Das waren diese Woche die Stationen der viertägigen Lateinamerikareise von Außenminister Heiko Maas. Sie bildete den Auftakt einer neuen Initiative der Bundesregierung, der Region zwischen Riogrande und Feuerland neue Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Ende Mai soll in Berlin eine Lateinamerika-Konferenz stattfinden, auf der Deutschland mit zahlreichen Außenminister der Region unter anderem über engere wirtschaftliche Zusammenarbeit sprechen will.

Begründet hatte Maas die Initiative mit allerhand Gemeinsamkeiten: ähnliche Werte wie die Menschenrechte, kulturelle Verbundenheit, aber auch gemeinsame politischen Interessen: Auf der ganzen Welt gerieten Werte wie Demokratie, Freiheit und Vielfalt unter Druck, Kooperation, freier Handel und die Achtung des Völkerrechts seien nicht mehr selbstverständlich.

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